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Wenn wir von Angesicht zu Angesicht miteinander sprechen, ist der Abstand zueinander i. d. R. ein bisschen mehr als ein Meter auseinder. Portraits simulieren, mal mehr mal weniger diese Perspektive. Je nach Brennweite, befindet sich der Fotograf zwischen einem und drei Meter vom Protagonisten entfernt. Gegenüber den Normalobjektiven, die einen Bildwinkel von etwa 50° haben, zeigt das Porträtobjektiv lediglich 15° - 30°, wenn das Bild Formatfüllend werden soll. 

Gemessen am Kleinbildformat (Vollformat) finden Brennweiten von 80 - 135 mm Verwendung um unschöne Verzeichnungen zu vermeiden. Lichtstarke Objektive stellen bei Offenblende, das fotografierte Sub- bzw. Objekt frei um es noch besser hervor zu heben. Denn das Arbeiten mit geringer Schärfentiefe ist ein oft verwendetes Stilmittel. Der Hintergrund verschwimmt und es entsteht das so genannte "Bokeh". Je nach Objektiv, Brennweite und Entfernung zum Gegenüber wirkt sich das Bokeh mehr oder weniger stark aus. Kenner können sogar ,anhand des Bokehs das verwendete Objektiv relativ gut einschätzen.

Weitwinkel- oder gar Ultraweitwinkelobjektive eignen sich höchstens für kreative Portraits, die nicht zwingend mit der klassischen Ästhetik eines symetrischen Gesichts auskommen müssen. Da die Erstellung eines formatfüllenden Portraits, bei Weitwinkel, mit einem sehr kurzer Abstand zum fotografierten Sub- oder Objekt einher geht, wirken die im Zentrum befindlichen Elemente wesentlich größer als das drumherum. Ein Gesicht wird extrem rundlich mit einer überproportional großen Nase. Außerdem lassen Weitwinkelobjektive im Gegensatz zum Portraitobjektiv, selbst wenn sie sehr lichtstark sind, kaum Spielereien mit der Tiefenschärfe zu.