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Heutige digitale Kameras haben eine Art Belichtungsmesser bereits integriert und helfen so, dem Fotografen die Lichtsituation richtig einzuschätzen. Damit werden Unter- oder Überbelichtungen vermieden und es entstehen zumeist gut belichtete Fotos. Zurecht wird sich der eine oder andere deshalb Fragen, für was es dann noch einen gesonderten Belichtungsmesser braucht. Aber fangen wir am Anfang an:

Fotometer waren schon immer treue Begleiter der Foto- und auch Filmografen. Der Fotograf konnte so die Helligkeit des Motivs messen und seine Kamera entsprechend einstellen. Die Maßeinheit wurde früher mit phot bezeichnet. Heute ist Lux der gebräuchliche Begriff und bezeichnet die Einheit der Beleuchtungsstärke und der ihr entsprechenden Ermittergröße. Die Beleuchtungsstärke von 1 Lux entspricht der, einer brennenden Haushaltskerze die 1 Meter von einer Wand entfernt steht. 

Frühere Belichtungsmesser waren durchaus kompliziert in der Handhabung. Die Benutzerfreundlichkeit ist zur Vergangenheit deutlich gestiegen und vereinfacht die Ermittlung der passenden Einstellungen erheblich.

Kommen wir nun aber zurück zur Eingangs gestellten Frage, für was man ein Messgerät braucht. Oder anders gesagt, warum macht es Sinn, trotz der in der Kamera verbauten Messeinheit auf einen externen Belichtungsmesser zurück zu greifen?

Es ist relativ einfach erklärt. Eine Kamera richtet sich bei den Messungen immer auf ein 50% grau aus. Versucht man eine schwarze Fläche zu fotografieren, wird die Kamera ein graues Bild erzeugen, beim Versuch eine weiße Fläche zu fotografieren, wird das Ergebnis das selbe sein. Denn als Messgrundlage verwendet die Kamera, dass vom Objekt reflektierende Licht. Daher kommt auch der Begriff: Objektmessung.
Der Belichtungsmesser hingegen misst das Licht dort, wo es tatsächlich auftrifft. Dabei ist es für das Gerät nicht relevant ob das zu fotografierende Objekt dunkel oder hell ist, wenig oder viel Kontrast hat. 

Für Studiofotografen oder auch on-Location bei der Verwendung unterschiedlicher Lichtquellen, mißt ein Belichtungsmesser sämtliche Messwerte und gibt sie übersichtlich im Display wieder. Das spart Zeit und gibt dem Fotografen die absolute Kontrolle über das Licht.